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ENZIAN | 11.02.2021 | 08:59

Unternehmen und der ATECO-Kodex

Der ATECO-Kodex entscheidet darüber, ob Betriebe und Unternehmen im Lockdown offenhalten dürfen oder schließen müssen.

L.Abg. Josef Unterholzner (Foto: Josef Unterholzner)ZoomansichtL.Abg. Josef Unterholzner (Foto: Josef Unterholzner)

Der Lockdown ist für sehr viele Unternehmen, egal welcher Art eine sehr große Überlebens-Herausforderung. In so einer Situation ist der Erhalt von Beiträgen für viele Wirtschaftstreibenden eine große Hilfe, um zumindest die anfallenden Kosten und Fixspesen teils zu kompensieren.

Die Südtiroler Wirtschaftstreibenden, führen seit Generationen mit Fleiß und harter Arbeit ihre Unternehmen, oder haben ein erfolgreiches Unternehmen aus dem Nichts aufgebaut.

Falscher ATECO-Kodex – keine Beiträge

Es kann nicht sein, dass genau jene, die fleißig und betriebserhaltend gearbeitet haben, bei den Ansuchen der Beiträge durch das Raster fallen. Innovative Ideen, welche dazu geführt haben, das Unternehmen weiter auf- und auszubauen, sind nun in dieser Krise zu einem tödlichen Bumerang mutiert. „Es werden nun genau jene bestraft, die hart gearbeitet haben, um Ihr Lebenswerk voranzubringen und über die aktuelle Krise zu bringen“, argumentiert der Landtagsabgeordnete Josef Unterholzner.

„Die Ansuchen der Beiträge, aufgrund der ATECO-Kodexes zu genehmigen oder abzulehnen“, sind für den Landtagsabgeordneten Josef Unterholzner nicht nachvollziehbar. Der Abgeordnete weiter „es kann nicht sein, dass online gestellte Videos oder Online-Kurse nun für den Ausschluss der Beitragsgesuche ausschlaggebend sind“.

„Die beste und wirksamste Unterstützung und Förderung ist, wenn man die Menschen mit und ohne ATECO-Kodex ungehindert arbeiten lässt, ohne Wenn und Aber, die AHA-Regeln einmal ausgenommen“, unterstreicht der Landtagsabgeordnete Josef Unterholzner.


(ENZIAN)