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| 09.05.2018 | 14:45

Gerichtsurteil zu Luftverschmutzung: Brennerautobahn muss handeln.

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, begrüßt das Urteil des Gerichts von Latium, welches die Einhaltung der Stickstoffdioxidgrenzwerte einfordert. Landespolitik und Autobahngesellschaft können das Problem nun nicht länger ignorieren. Rechtlich ist damit jetzt endlich eine Handhabe gegeben, um den LKW-Transitverkehr auf der Brennerautobahn massiv einzuschränken.

L.-Abg. Sven KnollZoomansichtL.-Abg. Sven Knoll

Die Stickstoffdioxidgrenzwerte werden entlang der Brennerautobahn seit Jahren massiv überschritten. Spitzenreiter ist die Messstelle Schrambach im Eisacktal, wo der Grenzwert im letzten Jahr um 107 Prozent überschritten wurde.

Europaweit sterben jährlich an die 75.000 Personen an den Folgen erhöhter Stickoxidwerte in der Atemluft. Für Süd-Tirol bedeutet dies, dass hierzulande mehr Menschen an schlechter Luft sterben, als bei Autounfällen.

Angesichts des Gerichtsurteils fordert die Süd-Tiroler Freiheit, dass die Süd-Tiroler Landesregierung ─ in Absprache mit dem Bundesland Tirol ─ sofortige Maßnahmen erläßt, welche zu einer Reduzierung des LKW-Verkehrs auf der Brennerautobahn und zu einer Verlagerung auf die Schiene führen. Namentlich gilt es die LKW-Maut in Süd-Tirol zu erhöhen, einheitliche Nachtfahrverbote und Fahrverbote für bestimmte Güter zu erlassen, sowie aufeinander abgestimmte Blockabfertigungen durchzuführen.


L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.


(STF)