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Defenüda zivica | 26.11.2014 | 11:53

Gemeinsame Hilfe bei finanzieller Not

Caritas und Volksanwaltschaft vereinbaren Zusammenarbeit bei Fällen, die vom sozialen Netz nicht aufgefangen werden.

Morandell mit Caritas-Direktor SchweigkoflerZoomansichtMorandell mit Caritas-Direktor Schweigkofler

Die Probleme von Menschen mit finanziellen Nöten sind immer häufiger Thema in den Sprechstunden von Volksanwältin Gabriele Morandell. Ihnen wurde die finanzielle Sozialhilfe, das Pflegegeld, das Familiengeld, das Wohngeld, die Arbeitslosenunterstützung oder eine andere Sozialleistung gekürzt oder gestrichen, und sie wollen von der Volksanwaltschaft überprüfen lassen, ob diese Maßnahme rechtens war. Vor allem bei älteren und kranken Menschen löst dieser Einschnitt in ihr Einkommen Angst, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit aus, denn auch elementare Lebensbedürfnisse können dann oft nicht mehr abgedeckt werden.

In vielen Fällen kann die Volksanwaltschaft jedoch nicht weiterhelfen, dann nämlich, wenn sich die Ablehnung des Amtes als begründet und rechtlich einwandfrei herausstellt. In solchen Fällen unterstützt die Caritas die Hilfesuchenden mit dem Allernötigsten und berät sie in Schuldenfragen.

Volksanwältin Morandell und Caritas-Direktor Heiner Schweigkofler vereinbarten, in den kommenden Jahren sehr eng zusammen zu arbeiten, um gemeinsam für die betroffenen Bürger zu arbeiten und nach Lösungen zu suchen.


(AM)