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| 02.12.2020 | 10:59

3. 12. - Internationaler Tag der Menschen mit Behinderungen: „Inklusion leben – Rechte garantieren, #gemeinsamdurchdiekrise“

Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen beteiligt sich am Aktionstag der Vereinten Nationen für eine behindertengerechte, zugängliche und nachhaltige Post-COVID-19-Welt

Das Logo des Internationalen Tages der Menschen mit BehinderungZoomansichtDas Logo des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderung

Am 3. Dezember wird auch heuer wieder der internationale Tag der Menschen mit Behinderungen begangen. An diesem Tag wird auf die Förderung einer uneingeschränkten und gleichberechtigten Beteiligung von Menschen mit Behinderungen in allen Bereichen der Gesellschaft aufmerksam gemacht.

Heuer steht der Aktionstag der Vereinten Nationen unter dem Motto „Besser zurückbauen: hin zu einer behindertengerechten, zugänglichen und nachhaltigen Post-COVID-19-Welt“. Dieses Thema ist auch Gegenstand der 13. Tagung der Konferenz der Vertragsstaaten der UN-Behindertenrechtskonvention, die am 4. Dezember begangen wird.

In Südtirol hat die Corona Krise Menschen mit Behinderungen hart getroffen. Die verschiedenen Maßnahmen und Beschränkungen, die zur Eindämmung der Pandemie ergriffen und verordnet wurden haben dazu geführt, dass die Rechte der Menschen und natürlich auch die der Menschen mit Behinderungen eingeschränkt wurden. Anstelle einer Inklusion im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention war häufig eine soziale Isolation der Menschen mit Behinderungen die Folge, mit gravierenden Konsequenzen für die Betroffenen.

Um auf diese Situation aufmerksam zu machen, beteiligt sich der Südtiroler Monitoringausschuss für die Rechte von Menschen mit Behinderungen ab dem 3. Dezember, anlässlich des Internationalen Tages der Menschen mit Behinderungen, gemeinsam mit der Lebenshilfe, der Selbstvertretungsgruppe People First, dem Dachverband für Soziales und Gesundheit, der AEB – Arbeitskreis Eltern Behinderter, der Sozialgenossenschaft independent L, der Deutschen Bildungsdirektion und dem Amt für Menschen mit Behinderungen an einer Sensibilisierungskampagne. Unter dem Motto „– Inklusion leben, Rechte garantieren, #gemeinsamdurchdiekrise“ soll ab 3.Dezember die Öffentlichkeit durch Beiträge in den sozialen Medien mittels Plakaten und Kurzvideos auf die gegenwärtigen Situation aufmerksam gemacht und gleichzeitig ein Appell an die Politik, öffentliche Verwaltung und an die Gesellschaft allgemein gerichtet werden, gerade in dieser Krisenzeit an der Verwirklichung der Inklusion und an der Gewährleistung der Rechte von Menschen mit Behinderungen zu arbeiten.

„Als Monitoringausschuss, der in Südtirol laut Landesgesetz 11/2020 über die Umsetzung der in der UN-Behindertenrechtskonvention verankerten Rechte wacht und diese fördert, war es uns wichtig, gemeinsam mit unseren Netzwerkpartnern an dieser Aktion mitzuwirken, um einmal mehr darauf hinzuweisen, dass besonders in Krisenzeiten die Rechte von Menschen mit Behinderungen gewährleistet werden müssen“, erklärt die Vorsitzende Michela Morandini.

Für die Aktion wurde auf Facebook die Seite „3. Dezember Internationaler Tag der Menschen mit Behinderung“ eingerichtet, auf der alle Beiträge der Kampagne unter folgendem Link zu sehen sein werden: https://www.facebook.com/gemeinsamdurchdiekrise. Die Beiträge der Kampagne werden auch auf der Seite des Monitoringausschusses „Südtiroler Monitoringausschuss Osservatorio provinciale Alto Adige“ unter folgendem Link geteilt: https://www.facebook.com/MoAuSuedtirol.


(GR)