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| 07.06.2019 | 11:38

Antrag abgelehnt: SVP will keine funktionierende Post!

Der Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit für ein funktionierendes und zuverlässiges Postwesen für Süd-Tirol wurde abgelehnt. Die Landesregierung scheint es nicht zu interessieren, dass die Briefzustellung oft Monate dauert, Postbeamte chronisch überlastet sind, das Recht auf Gebrauch der Muttersprache oftmals ignoriert wird und die Tarife ständig erhöht werden.

Sven Knoll und Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler FreiheitZoomansichtSven Knoll und Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit

Ein eigener Süd-Tiroler Postdienst „wäre kurzfristig schwierig“, erklärte Landeshauptmann Kompatscher. Doch langfristig führt kein Weg daran vorbei, argumentiert die Süd-Tiroler Freiheit. Es gelte endlich internationale Verträge mit zuverlässigen Postanbietern wie der österreichischen Post abzuschließen.

Die Misere bei der italienischen Post ist nicht nur für die Bevölkerung untragbar, sondern auch für die Postmitarbeiter enorm belastend, sodass immer mehr Briefträger in Süd-Tirol kündigen oder erschöpfungsbedingt ausfallen. Die italienische Post versucht diese Ausfälle auszugleichen, indem in Süd-Tirol Mitarbeiter aus Norditalien zeitweilig angestellt werden, die für viel Geld in Hotels untergebracht werden müssen. Da diese Mitarbeiter der deutschen Sprache nicht mächtig sind, leidet die Postzustellung weiter, weil sie die Adressen nicht lesen können und zudem nicht ortskundig sind.

Eines ist klar: Mit der italienischen Post gibt es nur Probleme. Und noch etwas ist klar: Die Landesregierung hat es wieder einmal geschafft, einen Schritt in die richtige Richtung zu verpassen!

 

Süd-Tiroler Freiheit - Landtagsklub.


(STF)