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| 22.07.2005 | 11:30

Jahresprogramm der Aufsichtsbehörde für Kommunikationswesen

In Vertretung des Landesbeirates für Kommunikationswesen hat Präsident Hansjörg Kucera an der Vorstellung des Jahresprogramms der staatlichen Aufsichtsbehörde für Kommunikationswesen in römischen Montecitorio-Palast teilgenommen. Dabei hat der neu gewählte Aufsichtsbehördenpräsident Corrado Calabrò in Anwesenheit von Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi und weiterer höchster Vertreter von Staat und Wirtschaft eine Vorschau auf die Richtlinien seiner künftigen Arbeit gegeben. Der Telekommunikationsbereich sei der dynamischeste Wirtschaftszweig Italiens der letzten Jahre, mit vielen Licht-, aber auch Schattenseiten. Das Wachstum in den letzten Jahren sei überdurchschnittlich hoch, die Zunahme an der Nutzung von Internet (25 Millionen Benutzer), Mobilfunk und Breitbandnetz stehe über dem europäischen Durchschnitt, im Telefonsektor seien im Gegensatz zu den anderen öffentlichen Dienstleistung dank Technologie und Konkurrenz die Tarife gefallen (im Lauf der letzen 6 Jahre um 14%). In diesem Zusammenhang gab Calabrò bekannt, dass ab 1. September 2005 durch einen Beschluss der Aufsichtsbehörde die Tarife für die Telefonate vom Festnetz zum Mobilfunk noch einmal um 20% gesenkt würden. Zu den Schattenseiten gehören unter anderem immer noch ungeklärte Interessenskonflikte, die noch offene Frage der Eigentumsobergrenze im umstrittenen integrierten Kommunikationssystem, die zu hohen Kosten bei der Internetnutzung, und im Fernseh- und Hörfunkbereich die beherrschende Stellung von RAI und MEDIASET, sowie die Aufteilung der Digitalfrequenzen. Über die weitere Entwicklung der Digitalisierung, die jeden Haushalt betreffen wird, findet übrigens eine internationale Tagung am 14. Oktober 2005 in Meran statt, die gemeinsam von der Rundfunk-Anstalt-Südtirol RAS (anlässlich ihres 30jährigen Bestehens) und dem Landesbeirat für Kommunikationswesen veranstaltet wird.

(LK)