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SVP - Südtiroler Volkspartei | 09.12.2019 | 09:32

Schutz der Menschenrechte: Jeder muss seinen Teil dazu beitragen

Am 10. Dezember ist der internationale Tag der Menschenrechte. Diesen Anlass nutzt auch der SVP- Landtagsabgeordnete Helmuth Renzler, um an die Rechte und Pflichten eines jeden einzelnen in einer solidarischen Gesellschaft zu erinnern.

L.Abg. Helmuth RenzlerZoomansichtL.Abg. Helmuth Renzler

Jedem Menschen stehen dieselben Rechte zu, und zwar unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion, politischer Haltung, Geschlecht, Geburt und Sprache. Alle Menschen werden frei und gleich an Würde und Rechten geboren, sind mit Vernunft und Wissen begabt und sollen einander im Geiste der Brüderlichkeit begegnen.

In Südtirol zeichnet sich seit längerem ein bedenkliches Phänomen ab: immer mehr Personen sind armutsgefährdet. Die Einkommensschere zwischen Arm und Reich klafft immer weiter auseinander. Dazu kommt eine stetige Abnahme der finanziellen Ausstattung der Mittelschicht aufgrund der steigenden Lebenshaltungskosten.

Soziale Sicherheit und gerechten Lohn gewährleisten

Die Menschenrechtsresolution beschreibt unter anderem das Recht auf soziale Sicherheit und einen angemessenen Lebensstandard. Zudem hat jeder Mensch das Recht auf eine angemessene Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine würdige Existenz sichert.

„Immer mehr Personen müssen sich mit Nebenjobs über Wasser halten. Hier müssen unbedingt Lösungen gefunden werden. Die Löhne müssen angemessen sein und parallel zu den Lebenshaltungskosten steigen. Dieses Problem kann nur gelöst werden, wenn alle Beteiligten gemeinsam daran arbeiten und an einem Strang ziehen“, bringt es Helmuth Renzler auf den Punkt.

Einen positiven Verlauf verzeichnet der Landtagsabgeordnete beim Abschluss des ersten Teils der Kollektivvertragsverhandlungen zum bereichsübergreifenden Kollektivvertrag. Demnächst werden die Gehälter der öffentlich Bediensteten steigen. Nun gilt es, sich für eine Erhöhung der Gehälter der Privatwirtschaft einzusetzen.

„Wir müssen uns auf die Grundwerte einer solidarischen Gesellschaft besinnen. Es darf einfach nicht sein, dass immer mehr Menschen einer unwürdigen finanziellen Situation ausgesetzt sind. Jeder einzelne von uns - egal ob jung oder alt - ist in der Pflicht, seinen Teil dazu beizutragen. Und die Politik muss die entsprechenden Rahmenbedingungen schaffen“, fasst Renzler zusammen.


(SVP)