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SÜD-TIROLER FREIHEIT | 16.01.2020 | 10:59

Militär stellt zukünftig die SAD-Fahrer: Bleibt Recht auf Muttersprache auf der Strecke?

Nachdem vergangenes Jahr die SAD aus Sizilien Busfahrer rekrutiert hat, will das Unternehmen zukünftig Fahrer vom italienischen Militär übernehmen. Laut der Landtagsabgeordneten der Süd-Tiroler Freiheit, Myriam Atz Tammerle, ist damit die Verschlechterung der Zweisprachigkeit vorprogrammiert. Bereits jetzt häufen sich die Klagen bei der Süd-Tiroler Freiheit über fehlende und nicht ausreichende Sprach- und Ortskenntnisse der SAD-Mitarbeiter. Die Süd-Tiroler Freiheit wird im Landtag gegen das Abkommen der SAD mit dem Militär intervenieren.

Myriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.ZoomansichtMyriam Atz Tammerle, Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.

Insgesamt befürchtet die Süd-Tiroler Freiheit eine weitere Verschlechterung des Dienstes. Bereits in der Vergangenheit hat die Süd-Tiroler Freiheit Missstände bei der SAD angeprangert. In diesem Zusammenhang kritisiert die Süd-Tiroler Freiheit den zuständigen Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider, der sich unzureichend für eine Verbesserung des Dienstes bei der SAD stark macht.

Myriam Atz Tammerle,
Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit.


(STF)