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Landtag

Landtag | 14.06.2022 | 14:08

Delegation aus Rheinland-Pfalz im Landtag

Präsidentin Rita Mattei empfing eine Delegation unter der Leitung von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt, die zur Vertiefung von wirtschaftlichen Fragen und Beziehungen in Italien weilt. Mattei: „Ein Besuch, der die langjährigen Beziehungen zwischen den beiden Regionen festigt.“

Mattei und Noggler mit Ministerin Schmitt (Mitte) und der rheinland-pfälzischen Delegation vor dem Landtag (Foto: Landtag)ZoomansichtMattei und Noggler mit Ministerin Schmitt (Mitte) und der rheinland-pfälzischen Delegation vor dem Landtag (Foto: Landtag)

Eine rheinland-pfälzische Delegation unter der Leitung von Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt wurde von Präsidentin Rita Mattei im Landtag empfangen. Die Gruppe, die sich aus Vertretern von Wirtschaft, Institutionen und Fachleuten des deutschen Bundeslandes zusammensetzt, hält sich derzeit in Bozen auf, wo sie die erste Etappe einer Studienreise nach Italien zur Vertiefung von wirtschaftlichen Fragen und Beziehungen absolviert.

Präsident Mattei erinnerte an das vorangegangene Treffen anlässlich der Studienreise einer Südtiroler Landtagsdelegation nach Mainz vor der Pandemie und wies darauf hin, dass der jetzige Besuch die langjährigen Beziehungen zwischen den beiden Regionen weiter stärke. Südtirol habe im Laufe der Zeit eine Brückenfunktion zwischen der Wirtschaft und der Politik der deutschsprachigen Länder und der italienischen Regionen eingenommen, darunter auch der Lombardei, die die Delegation am Donnerstag besuchen wird. Ministerin Schmitt hob die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen europäischen Partnern hervor und erklärte, dass sie mit dieser Reise die wirtschaftlichen Beziehungen stärken und neue schaffen wolle, und betonte, dass Rheinland-Pfalz ein modernes und innovatives Land sei.

Auch der Jahrestag des Zweiten Autonomiestatuts war ein Gesprächsthema: Unter Hinweis auf das wichtige Jubiläum erklärte Präsident Mattei den Gästen, dass „der Landtag seit dem 20. Januar 1972 weitaus umfassendere Kompetenzen ausüben kann, als er ursprünglich hatte, und mit eigenen Gesetzen auf die lokalen Bedürfnisse reagieren kann, auch auf jene, die erst im Laufe der Jahre entstanden sind“.

Abschließend bedankte sich Mattei bei Ministerin Schmitt und der Deutsch-Italienischen Handelskammer für die Organisation eines „innovativen informellen Treffens zwischen Politik und Wirtschaft in Südtirol, das einen nützlichen Austausch zwischen denjenigen ermöglicht, die auf dem Markt bestehen müssen, und denjenigen, die das entsprechende Regelwerk ausarbeiten und verabschieden müssen“. 


(AM)