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Landtag

Landtag | 20.07.2021 | 14:34

Alpine Autonomien: Vereinbarung zwischen der Universität Udine und den Sonderregionen im Alpenraum.

Rahmenvereinbarung zwischen der Universität Udine, den Regionen Friaul-Julisch-Venetien und Aosta sowie den autonomen Provinzen Trient und Bozen. Gemeinsames Ziel ist eine starke Partnerschaft für Studien und Forschung zu den Themen Sonderautonomie und asymmetrischer Regionalismus.

Präsidentin Mattei bei der Vorstellung des Abkommens (Foto: Universität Udine)ZoomansichtPräsidentin Mattei bei der Vorstellung des Abkommens (Foto: Universität Udine)

Entwicklung gemeinsamer Instrumente und Strategien auf dem Gebiet des Studiums und der Forschung zum Regionalrecht und dessen Perspektiven, unter besonderer Berücksichtigung der Sonderautonomie. Dies ist das Ziel der Rahmenvereinbarung, die gestern in Udine vom Rektor der Universität Udine, Roberto Pinton vorgestellt wurde, gemeinsam mit Elena D'Orlando, der Referentin der Rahmenvereinbarung und Direktorin der Abteilung für Rechtswissenschaften der Universität, dem Präsidenten des Regionalrats von Friaul-Julisch-Venetien, Piero Mauro Zanin, und, in Videokonferenz, dem Präsidenten des Regionalrats von Aosta, Alberto Bertin, und den Präsidenten der Landtage der autonomen Provinzen Trient und Bozen, Walter Kaswalder und Rita Mattei, sowie dem Präsidenten des Regionalrats von Sardinien, Michele Pais.

Südtirols Landtagspräsidentin Rita Mattei zeigte sich „sehr zufrieden mit dem heute eingerichteten interregionalen Arbeitstisch. Als Landtag einer autonomen Provinz sind wir motiviert für den neuen Weg, der uns erwartet: Wissenschaft und Erfahrung werden zusammenkommen für neue anregende Projekten. Nie zuvor war die Bedeutung der Autonomie und der Selbstverwaltung des Territoriums so sehr zu spüren wie in dieser Zeit des Covid-19-Notstands. Nur aus der Begegnung können große Ideen entstehen. Mit großer politischer Sensibilität entwickeln wir die Besonderheiten der Autonomie um einen Schritt weiter. Nach so vielen Gesetzesänderungen und Ergänzungen haben wir erkannt, dass Autonomie kein statisches Thema ist, sondern eine ständige Aktualisierung, die den aktuellen Bedürfnissen entspricht.“


Die Vorstellung des Abkommens an der Universität Udine (Foto: Universität Udine) Zoomansicht Die Vorstellung des Abkommens an der Universität Udine (Foto: Universität Udine)

(AM)