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Kinder- und Jugendanwaltschaft

Kinder- und Jugendanwaltschaft | 19.09.2022 | 11:49

Kinder- und Jugendanwältin Höller zu Besuch im Kinderdorf

Gespräche über Möglichkeiten zur Stärkung der Kinderrechte in Südtirol

In den vergangenen Tagen empfingen Präsidentin Sabina Frei und Direktor Karl Brunner, gemeinsam mit dem Leitungsteam des Südtiroler Kinderdorfs, die Südtiroler Kinder- und Jugendanwältin Daniela Höller. Der bereits mehrfach aufgrund der Corona-Pandemie verschobene Besuch bot beiden Seiten die Gelegenheit, das jeweilige eigene Angebot vorzustellen und Möglichkeiten zukünftiger Zusammenarbeit auszuloten. 

Das geteilte Anliegen sowohl des Kinderdorfs als auch der Kinder- und Jugendanwaltschaft ist es, die Kinder und Jugendlichen im Land in der Wahrung ihrer Rechte zu stärken. Dies ist vor allem dann von entscheidender Bedeutung, wenn es sich um junge Menschen handelt, die nicht oder nur sehr begrenzt auf die Unterstützung ihres Familiensystems zählen können. 

Das von Daniela Höller formulierte Ansinnen, auch Anlaufstelle für Kinder- und Jugendliche zu sein, die zeitweise nicht bei ihren eigenen Familien leben können, weil sie zum Beispiel in Einrichtungen wie dem Südtiroler Kinderdorf aufgenommen wurden, ist auch ganz im Sinne der Leitung des Kinderdorfs. 

„Die Kinder- und Jugendanwaltschaft hat sich dem Schutz von Kindern und Jugendlichen verpflichtet. Eine verstärkte Öffnung der Einrichtungen, in denen Minderjährige fremduntergebracht sind, liegt mir sehr am Herzen, da durch den regelmäßigen Kontakt zu einer unabhängigen Person ein wirksames präventives Instrument zum Schutz dieser besonders vulnerablen Minderjährigen geschaffen wird. Zudem erlangen wir direkt und unmittelbar darüber Kenntnis, wie es den Kindern und Jugendlichen in Südtirols Heimen geht,“ ist die Kinder- und Jugendanwältin Höller überzeugt.

Gemeinsam mit den anderen sozialpädagogischen Einrichtungen des Landes soll in weiterer Folge überlegt werden, in welcher Form diese Zusammenarbeit ausgestaltet werden kann. Für die Weiterentwicklung dieser Ideen hat das Kinderdorf die Bereitschaft signalisiert, nicht nur inhaltlich mitzuarbeiten, sondern auch die Räumlichkeiten des Thalhofer zur Verfügung zu stellen. 

(KJA)