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SVP - Südtiroler Volkspartei | 21.01.2020 | 10:58

Inklusionsgesetz: Geldtopf schaffen und befüllen

SVP-Landtagsabgeordnete und ArbeitnehmerInnenchefin Magdalena Amhof begrüßt die Bemühungen der Landesregierung Menschen mit Beeinträchtigung gut in die Arbeitswelt zu integrieren. Amhof: „Konkrete Inklusionsmaßnahmen können nur umgesetzt werden, wenn auch die nötigen finanziellen Mittel bereitstehen. Deshalb mein Appell an die Landesregierung: Das Inklusionsgesetz braucht endlich einen Geldtopf, aus dem es für die Umsetzung der vielen guten Maßnahmen schöpfen kann.“

SVP-Landtagsabgeordnete Magdalena AmhofZoomansichtSVP-Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof

Seit dem 14. Juli 2015 gibt es das Gesetz für Menschen mit Behinderungen.
„In leichter Sprache heißt das Gesetz ‚Menschen mit Behinderungen sollen überall dabei sein‘ und das zu ermöglichen ist unsere Aufgabe. Ich freue mich, wenn sich die Landesregierung nun dem Thema Arbeitsintegration widmet und hierfür entsprechende Maßnahmen vorsieht“, sagt Magdalena Amhof. Doch auch anderen Themen wie dem Wohnen oder der Wohnbegleitung müsse mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Ein Treffen mit dem Präsidenten der „Südtiroler Lebenshilfe“, Hans Widmann und dem Geschäftsführer Wolfgang Obwexer führte Amhof erneut die Dringlichkeit der Umsetzung entsprechender Schritte vor Augen. Das Inklusionsgesetz enthalte eine Reihe von guten und vernünftigen Maßnahmen, die Menschen mit Beeinträchtigung ihr Leben ganz wesentlich erleichtern könnten. „Doch leider fehlt es nach wie vor am Geld“, bedauert Amhof. Sie weiß den Einsatz der zuständigen Landesrätin Waltraud Deeg zu schätzen und appelliert an die restlichen Mitglieder der Landesregierung, dem Inklusionsgesetz nun nach fünfjähriger „Durststrecke“ mehr Priorität einzuräumen und genügend finanzielle Mittel  zur Umsetzung dieser wichtigen Maßnahmen vorzusehen.


(SVP)