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SÜD-TIROLER FREIHEIT | 09.12.2019 | 09:32

„Lahmer Alto Asino“: Rom pfeift und Kompatscher gehorcht.

Als „Lame Duck“ (lahme Ente) wird in der amerikanischen Politik ein Präsident bezeichnet, der nichts mehr weiter bringt. Wie man einen Landeshauptmann aus Süd-Tirol nennt, der schon beim leisesten Lüfterl aus Rom umfällt und im vorauseilenden Gehorsam die Süd-Tiroler Landesgesetze den Wünschen Italiens anpasst, entzieht sich meiner Kenntnis, „lahmer Alto Asino“ wäre angesichts der Politik von Landeshauptmann Kompatscher aber passend, so der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll.

Sven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.ZoomansichtSven Knoll, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.

Zum wiederholten Male hat Landeshauptmann Kompatscher der italienischen Regierung Abänderungen der Süd-Tiroler Landesgesetze versprochen, anstatt um die autonome Gesetzgebung zu kämpfen. Als die italienische Regierung die Wiedereinführung des faschistischen Begriffs Alto Adige im Europagesetz des Landes forderte, hat Kompatscher keinen Moment gezögert und sofort den römischen Wünschen entsprochen. Nun hat er Rom weitere Abänderungen und Streichungen im Omnibusgesetz versprochen, ohne das mit irgendjemandem abzusprechen. Rom braucht offensichtlich nur zu pfeifen, damit Kompatscher gehorcht.

Diese verantwortungslose Verzichtspolitik von Landeshauptmann Kompatscher entwickelt sich zum immer größeren Problem für Süd-Tirol, da er damit nicht nur die autonome Gesetzgebung des Landes schwächt sondern auch den Landtag aushebelt, der für die Gesetzgebung zuständig ist und von Kompatscher dazu nicht einmal befragt wurde.

L.-Abg. Sven Knoll,
Süd-Tiroler Freiheit.


(STF)