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Der Landesbeirat für Kommunikationswesen fußt auf zwei Gesetzen. Zum einen auf dem Staatsgesetz vom 31. Juli 1997, Nr. 249, mit dem die staatliche Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen eingesetzt wurde. Gleich wie die anderen Aufsichtsbehörden ist sie eine unabhängige Körperschaft und nur dem Parlament gegenüber verantwortlich. Das Gesetz weist dieser Behörde eine zweifache Aufgabe zu: zum einen muss sie über die korrekte Verhaltensweise der Medien wachen, zum anderen muss sie die Grundrechte der Bürger im Mediensektor wahrnehmen.
Das zweite Standbein ist das Landesgesetz vom 18. März 2002, Nr. 6, mit dem der Landesbeirat für Kommunikationswesen eingesetzt wurde.
Der Landesbeirat für Kommunikationswesen ist beratendes Organ des Landes in allen Fragen des Kommunikationswesens und arbeitet mit dem Ministerium sowie mit der Aufsichtsbehörde für das Kommunikationswesen zusammen. Die genauen Aufgaben des Landesbeirates wurden im Landesgesetz vom 18. März 2002, Nr. 6 unter Art. 4 festgelegt.
Der Landesbeirat für Kommunikationswesen setzt sich zusammen aus dem Präsidenten und dem Vizepräsidenten, die von der Landesregierung ernannt werden und jeweils einer unterschiedlichen Sprachgruppe angehören müssen, sowie weiteren vier Mitgliedern, die vom Landtag in geheimer Abstimmung gewählt werden. Dabei muss die ladinische Sprachgruppe und die politische Minderheit im Landtag berücksichtigt werden.
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Sekretariat:
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Tel.: 0471 287 188
Fax: 0471 405 172
E-Mail:
silvia.pichler@kommunikationsbeirat-bz.org
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| Silvia Pichler
Geboren 1982 in Brixen, lebt in Bozen;
Matura an der Lehranstalt für Wirtschaft und Tourismus (LEWIT) „R. Gasteiner“ Bozen;
bis 2003 Sekretärin einer Hoteleinrichtungsfirma in Bozen;
anschließend Bibliothekarin im Dienste der Stadtgemeinde Bozen;
bis 2006 Sachbearbeiterin am Landesgericht Bozen mit befristetem Arbeitsvertrag;
seit Oktober 2006 Sekretärin des Landesbeirates für Kommunikationswesen.
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Derzeit besteht der Beirat aus folgenden Mitgliedern: |
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Dr. Hansjörg Kucera |
Präsident |
Geboren 1939 in Bozen, studierte Germanistik in Wien, Innsbruck und Bonn, unterrichtete bis 1967 und wechselte dann zum Journalismus, zuerst bei der Tageszeitung „Dolomiten“, dann insgesamt 28 Jahre beim Sender Bozen der RAI: von 1967 bis 1975 beim Hörfunk, dann bis 1977 als Abteilungsleiter der Tagesschau in Rom;
1977 Ernennung zum ersten deutschsprachigen Chefredakteur für Hörfunk und Fernsehen des Senders Bozen, insgesamt 18 Jahre lang;
seit 2004 Präsident des Landesbeirates für Kommunikationswesen und Mitglied des Nationalrates der Journalistenkammer Italiens.
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Ezio Zermiani |
Vizepräsident |
Ezio Zermiani wird in Bozen im Juli 1941 geboren.
Neben dem Ingenieurstudium in Bologna beginnt Zermiani mit der freiberuflichen journalistischen Mitarbeit sowohl bei der Rai in Bozen als auch für gesamtstaatliche Sendungen.
1975 wird Zermiani in der italienischsprachigen Redaktion der Rai Bozen als Journalist fest angestellt und betreut vor allem die Gerichtschronik.
Im Jahr 1978 wird Zermiani an die Rai nach Mailand berufen, wo er zuerst in der Abteilung der Chronik und bald darauf als Experte für den Motorrennsport eingesetzt wird.
25 Jahre lang betreut Ezio Zermiani in dieser Eigenschaft sämtliche Formel 1 – Rennen. In den letzten 10 Jahren seiner beruflichen Tätigkeit arbeitet Zermiani als Rai – Chefredakteur für die Sportberichterstattung mit Schwerpunkt Motorsport.
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Dr. Margaret Brugger |
Mitglied |
Geboren 1945 in Sarnthein;
Doktorat der Wirtschafts- und Handelswissenschaften in Padua;
Staatsprüfung für Wirtschafts- und Steuerberater in Trient;
Funktionär bei der Südtiroler Sparkasse AG, jetzt in Ruhestand;
Mitbegründerin und ehemalige Gesellschafterin des Privatradiosenders „Radio TV Sarner Welle“;
seit 2001 „Garant für den Steuerzahler“ für die Provinz Bozen bei der Agentur der Einnahmen - Landesdirektion Bozen.
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Georg Viehweider |
Mitglied |
Geboren 1946, Matura an der Handelsoberschule Bozen;
ab 1969 im Dienste des Südtiroler Bauernbundes als Verantwortlicher in verschiedenen Bereichen:
Landessekretär der Südtiroler Bauernjugend (1969 bis 1989),
Landessekretär der Südtiroler Bäuerinnenorganisation (1979 bis 1996),
Schriftleiter des „Südtiroler Landwirt“ (1991 bis 2003); Publizist.
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Dr. Gunther Waibl |
Mitglied |
Geboren 1956 in Bruneck, lebt in Bozen und Bruneck;
1985 Abschluss des Studiums der Zeitgeschichte an der Universität Wien;
seit 1977 publizistisch und journalistisch tätig: seit 1990 Berufsjournalist; Mitarbeit (Texte und Fotografien) bei verschiedenen in- und ausländischen Medien;
von 1988 bis 2002 Redakteur beim Aktuellen Dienst der RAI-Sender Bozen, zuletzt Chef vom Dienst;
Geschäftsführer und Präsident der Innerhofer AG - Bad und Haustechnik.
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Ivo Walpoth |
Mitglied |
Geboren 1955, von Beruf Radiotechniker, arbeitet im Betrieb des Vaters für foto-optische und feinmechanische Reparaturen;
1979 gründet er den ersten Rundfunksender in ladinischer Sprache (Radio Gherdeina), wo er bis 2003 technischer Berater war.
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