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Volksanwaltschaft

Volksanwaltschaft | 12.12.2006 | 10:02

Weitere 35 Gemeinden unterzeichnen Abkommen mit Volksanwaltschaft

94 von 116 Südtiroler Gemeinden erkennen die Landesvolksanwaltschaft auch als Gemeindevolksanwaltschaft an. Volgger: Vor allem in Kleingemeinden ein gefragter Dienst.

Pürgstaller - VolggerZoomansichtPürgstaller - Volgger

2006 war für Burgi Volgger das „Jahr der Gemeinden“. Mit 35 Gemeinden hat die Volksanwältin heuer eine Konvention abgeschlossen, in der die Landesvolksanwältin auch als Gemeindevolksanwältin anerkannt wird. Die letzte Unterschrift in dieser Erfolgsserie leistete Volgger vor wenigen Tagen gemeinsam mit Albert Pürgstaller, dem Bürgermeister von Brixen.

Zu Beginn des Jahres waren 59 Gemeinden mit der Volksanwaltschaft konventioniert. Volksanwältin Volgger nutzte die Gelegenheit, dass heuer viele Gemeinden ihre Satzungen überarbeiteten, zu einem Schreiben an die Bürgermeister, in diesen Satzungen auch eine Zusammenarbeit mit der Volksanwaltschaft vorzusehen. Besonders in Gemeinden, wo es enge Familienbande gibt, wo jeder jeden kennt, nehmen die Bürger gerne den (kostenlosen) Dienst einer unabhängigen Einrichtung in Anspruch, wenn sie sich von ihrer Gemeinde nicht richtig behandelt fühlen, so die Volksanwältin. In Vorträgen und Diskussionen vor Ort hat sie die Gemeinderäte über die Vorteile der Zusammenarbeit mit dem Ombudsman aufgeklärt.

Mit Brixen haben nun 94 von 116 Südtiroler Gemeinden ein Abkommen mit der Volksanwaltschaft, mit dem sie sich auch zur aktiven Mitarbeit mit dieser Behörde verpflichten. Zu den heurigen Neuzugängen gehören auch Bruneck und Sterzing; damit sind nun alle größeren Städte Südtirols konventioniert. Die Volksanwaltschaft hält ihre Sprechstunden weiterhin in Bozen und in den Bezirkszentren ab: Brixen, Bruneck, Sterzing, St. Martin in Thurn, St. Ulrich, Meran, Schlanders und Neumarkt.

(AM)