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SÜD-TIROLER FREIHEIT | 05.02.2018 | 08:55

Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung: Süd-Tiroler Freiheit macht weiter Druck

Die Bewegung Süd-Tiroler Freiheit interveniert erneut bei der Süd-Tiroler Landesregierung in Sachen Sprachgruppenzugehörigkeitserklärung. Diese werden immer noch beim Landesgericht in Bozen aufbewahrt. Die Süd-Tiroler Freiheit fordert hingegen, dass die Erklärungen auch über das jeweilige Gemeindeamt erhältlich sein muss.

L.-Abg. Bernhard ZimmerhoferZoomansichtL.-Abg. Bernhard Zimmerhofer

Zudem sollte es in Zukunft auch möglich sein, die Erklärung online über die Bürgerkarte abzurufen, so die Forderung des Landtagsabgeordneten Bernhard Zimmerhofer. Derzeit muss die Erklärung etwas umständlich beim Landesgericht in Bozen, bzw. dessen Außenstellen, bzw. bei den Friedensgericht beantragt und abgeholt werden.

Sehr häufig müssen die Bürger ihre Sprachgruppenerklärung u.a. bei öffentlichen Wettbewerben, Wahlen und bei Ansuchen um Zuschüsse vorweisen. Meistens müssen die Betroffenen dafür extra nach Bozen fahren.

Die Süd-Tiroler Freiheit fordert in diesem Zusammenhang eine bürokratische Vereinfachung. So sollten zunächst alle Sprachgruppenerklärungen digitalisert und anschließend über die persönliche Bürgerkarte online zugänglich gemacht werden. Diese wäre für alle Beteiligten die einfachste Lösung. Bürger ohne Computer sollten die Möglichkeit haben, im Gemeindeamt die Erklärung zu beantragen.

Die Süd-Tiroler Freiheit wird nun nochmals mittels einer Landtagsanfrage bei der Landesregierung entsprechenden Druck machen.

Bernhard Zimmerhofer
Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit


(STF)