Hauptinhalt

Fraktionen

Südtiroler Volkspartei | 09.11.2017 | 12:48

Arbeitnehmer/innen, wo bleiben unsere Werte? Probleme intern lösen, alles andere schadet

Die Arbeitnehmer/innen in der Südtiroler Volkspartei sind sich immer sehr wertschätzend begegnet. Offenheit und Korrektheit haben sie ausgezeichnet und zu einer starken Bewegung innerhalb der Südtiroler Volkspartei wachsen lassen. "Grabenkämpfe und gegenseitige Anschwärzungen sind nicht unsere Art", betonen die Arbeitnehmermandatare/innen Magdalena Amhof, Waltraud Deeg und Richard Theiner. Sie appellieren an ihre Funktionär/innen, die Diskussionen intern zu führen, mit mehr Sachlichkeit und Respekt. Alles andere sei äußerst unklug und schade letztlich der gesamten Arbeitnehmerschaft.

SVP-Landtagsabgeordnete Magdalena AmhofZoomansichtSVP-Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof

Die Erfolgsbilanz der SVP-Arbeitnehmer/innen kann sich sehen lassen. "Ja! Auch die der letzten Jahre, in denen es aufgrund der komplexen finanziellen Situation der Partei enorm schwierig war", unterstreicht die stellvertretende Arbeitnehmervertreterin und Landtagsabgeordnete Magdalena Amhof. Sie erklärt: "Die Mutterpartei hat den Ressourcenhaushalt drastisch gekürzt - Geld und Personal wurden auf ein Minimum reduziert. Uns ist es trotzdem gelungen, die aktuellen und gefühlten Themen zu behandeln und zu bearbeiten. Darauf sollten wir eigentlich stolz sein!" So sehen es auch Deeg und Theiner. Sie verweisen auf die Gremien, in denen bis dato gut und konstruktiv gearbeitet wurde. Jede/r habe die Möglichkeit sich einzubringen, wenn er es wolle. Bereitschaft und Aktivität ließen sich nicht allein an der Anzahl der Sitzungen messen. Leider sei politische Arbeit nicht immer sichtbar für die Öffentlichkeit, auch weil die Mittel fehlen "Erfolgsbilanzen auf schönes Papier zu drucken". Jedenfalls, und auch da sind sich die drei Mandatare/innen einig, sei man in Vergangenheit respektvoller und diplomatischer aufgetreten. Sie meinen unisono: "Das derzeitige Diskussionsniveau ist uns fremd. Diesen Umgang sind wir von den Arbeitnehmer/innen so nicht gewohnt". Damit stellen sich die drei Mandatare klar hinter ihren Vorsitzenden Helmuth Renzler. Amhof, Deeg und Theiner appellieren deshalb an ihre Funktionäre/innen sich wieder mit mehr Achtung zu begegnen und sich auf die wesentlichen Themen und Werte der SVP-Arbeitnehmer/innen zu konzentrieren.


(SVP)