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SÜD-TIROLER FREIHEIT | 06.11.2017 | 11:14

Rettungskette: Tirol rückt wieder näher zusammen!

Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Bernhard Zimmerhofer, macht darauf aufmerksam, dass diese Woche im Landtag sein Antrag zur Einrichtung einer Gesamttiroler Rettungskette behandelt wird. Das Ziel: Die Schaffung von gemeinsamen Strukturen wie Notrufzentrale, Berg- und Flugrettung sowie eines Wetter- und Lawinenwarndienstes.

L.-Abg. Bernhard ZimmerhoferZoomansichtL.-Abg. Bernhard Zimmerhofer

Zimmerhofer betont: „Mit gemeinsam verwalteten Strukturen könnten viele Synergien genutzt und somit bedeutende finanzielle Mittel eingespart werden“. So kommt es beispielsweise zwischen den Nord-, Süd- und Ost-Tiroler Rettungskräften immer wieder zu Missverständnissen und Verzögerungen bei Einsätzen entlang des Alpenhauptkammes. Grund dafür ist insbesondere die mangelhafte Abstimmung zwischen den verschiedenen Rettungsstellen und den verfügbaren Rettungshubschraubern.

„Das Ziel muss deshalb darin bestehen, eine Gesamt-Tiroler Rettungskette aufzubauen. Sprich: eine gemeinsam organisierte Notrufzentrale, eine gemeinsame Berg- und Flugrettung sowie einen gemeinsamen Wetter- und Lawinenwarndienst“, unterstreicht Zimmerhofer. „Folglich bedarf es auch einer gemeinsamen Führungsstruktur, Öffentlichkeitsarbeit sowie Aus- und Weiterbildung für die Einsatzkräfte.“

Im Rahmen der Europaregion Tirol böten sich viele Möglichkeiten der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit an. „Mit diesem vorliegenden Beschlussantrag hat der Landeshauptmann die Gelegenheit, dieser bisher ‚leeren Schachtel‘ Europaregion ein kräftiges Lebenszeichen einzuhauchen“, zeigt sich Zimmerhofer abschließend überzeugt.

Bernhard Zimmerhofer,
Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit.


(STF)