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SÜD-TIROLER FREIHEIT | 10.08.2018 | 14:27

Bürger haben Recht auf öffentliche Sicherheit!

Öffentliche Sicherheit darf nicht zum Luxus in bestimmten Zonen werden. Davor warnt Myriam Atz Tammerle von der Süd-Tiroler Freiheit. Die Landtagsabgeordnete reichte einen Beschlussantrag mit zahlreichen Forderungen nach Maßnahmen für mehr öffentliche Sicherheit ein.

Landtagsabgeordnete Myriam Atz TammerleZoomansichtLandtagsabgeordnete Myriam Atz Tammerle

Raubüberfälle, Gewaltdelikte und Vergewaltigungen gehören mittlerweile auch in Süd-Tirol schon fast zum Alltag. Die zunehmende Brutalität, meist von Ausländern verursacht, beeinträchtigt nicht nur die Alltagsgewohnheiten in Süd-Tirol negativ, sondern schadet auch dem guten Ansehen Süd-Tirols als Tourismusregion. Denn die zunehmende Kriminalität macht auch vor Touristen keinen Halt.

Vor allem in den Städten gibt es immer mehr Zonen wie beispielsweise den Bahnhofspark in Bozen, in denen das Kriminalitätsrisiko und die Brutalität zunehmen. Bereits am helllichten Tag meiden viele Menschen den Gang durch diese Zonen. Ganz zu schweigen davon, diese Risikozonen bei Dunkelheit zu durchqueren!


Auch in Süd-Tirol hat jeder Mensch das Recht auf öffentliche Sicherheit. Und jeder sollte sich sicher fühlen können. Genau darauf zielt der Beschlussantrag der Süd-Tiroler Freiheit ab. Er beinhaltet zahlreiche Maßnahmen zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und wird im September im Landtag zur Behandlung kommen. So fordert Atz Tammerle unter anderem eine Versicherung des abgehobenen Bargeldes auf dem Heimweg für Rentner, eine verstärkte Bewerbung des Frauennachttaxis, die verstärkte Präsenz der Polizeikräfte in Zivil und verstärkte Kontrollfahrten in den Nachtstunden, gut sichtbare und gut beleuchtete bewachte Nachtparkplätze sowie eine grenzüberschreitende Vernetzung der polizeilichen Datenbanken, damit Kriminelle schneller ausfindig gemacht werden können.


Mit Sicherheitsproblemen hat nicht nur Süd-Tirol zu kämpfen, auch in Österreich müssen die Bundesländer Maßnahmen gegen die zunehmende Kriminalität ergreifen. Dass politisches Handeln Früchte trägt, zeigt die neueste Statistik des Bundeskriminalamtes. Dieser zufolge wurden in Österreich im ersten Halbjahr 2018, im Vergleich zu 2017, zehn Prozent weniger Anzeigen verzeichnet.



L.-Abg. Myriam Atz Tammerle

Süd-Tiroler Freiheit


(STF)